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Pferdeweisheiten

Wo wäre der Mensch denn geblieben, hätte er nicht zum Freunde das Pferd.

Es hilft Dir schon tausende Jahre, kennst Du überhaupt sein Wert ?

Es trug Dich geduldig durch Berge, zog den Wagen und pflügte das Tal, im Krieg half es mutig Dir siegen,

 wie oft litt es Schmerzen und Qual ?

Auch ein Pferd hat Recht, wenn es Müde ist, auf Rast und auf Ruhe - wie Du, drum dank ihm die paar Jahre,

zeig ein Herz, denn sie stehen ihm zu.

Doch wehe, wenn krank es geworden, weil der Mensch oft die Grenzen nicht kennt, dann wird es verkauft und verlassen, das Pferd, das er Freund so oft nennt.

Dann steht es zusammengetrieben, verlassen in Markthalle 8, sucht vergebens ein neues Zuhause und wird dann zur Schlachtbank gebracht.

Mit Angst in den treuen Augen, beim letzten Weg voller Qual, blickt suchend nach Dir in die Runde und wiehert Dir ein letzte Mal.

Und Allah nahm eine Handvoll Südwind, hauchte ihm seinen Atem ein und erschuf so das Pferd.

( Beduinen-Legende )

O Pferd der Sonne, das langsam über die Erde dahinzieht, himmlisches Pferd, ich bringe Dir ein Opfer dar !

(Gebet der Navajo - Indianer )

Als Gott das Pferd erschaffen hatte, sprach er zu dem herrlichen Geschöpf : “ Dich habe ich gemacht ohnegleichen. Alle Schätze der Erden liegen zwischen deinen Augen. “

Ein Pferd ist von solcher Schönheit, dass niemand müde wird, es anzuschauen, wenn es sich in seiner Herrlichkeit zeigt.

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Pferdegebet
10 Pferdegebote
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